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Motorsport Ractimm

Scholly´s Motorsport
Wir unterstützung Tim Böhme (Ractimm) und sein Team! 

"Ich heiße Tim Böhme und bin 1996 geboren. Derzeit bin ich Student und studiere Geographie und Sozialwissenschaften im Bachelor CS in Vechta.



Wie bist du zum Motorrad fahren gekommen?


Mit 10 Jahren saß ich zum ersten Mal auf einem Moped. Dank der Familie meiner Mutter stand ich schon früh in Kontakt zu Motorrädern. Meine Jugend habe ich dann legal auf Mofas und Mopeds verbracht. Mit 18 Jahren habe ich zu meinem Geburtstag meine erste große Maschine bekommen: Eine Suzuki DR 650. Ein halbes Jahr später bin ich die Supersportler eines Freundes Probe gefahren und dann war es um mich geschehen. Eine 1000er musste her, das war klar! Ich kaufte mir eine Aprilia RSV 1000 ME von 1999. Ab da begann die Reise…


Wie bist du zu dem Rennstreckensport gekommen?


2016 ging es für mich das erste Mal auf die Rennstrecke nach Most. Ich war begeistert und nahm mir vor, dieses jedes Jahr zu machen. Anfang 2017 hatte meine Mama einen Vorschlag und wir schlossen daraufhin einen Deal. Ich fahre weniger und langsamer auf der Straße (Motorrad), dafür spendiert sie mir ab und zu Rennstreckentermine. 
Nachdem ich Mitte 2017 das 2. Mal in Most war, fuhr ich noch 2 mal zum Sachsenring, für mich eine unbekannte Strecke. 
Bei dem ersten Sachsenring-Termin war das Wetter leider nicht wirklich gut. Ich fuhr das erste Mal auf Regenreifen im Regen. Und auf Anhieb war ich 16. von 135 Fahrern. Ich war wirklich überrascht und dachte mir, dass das nicht einfach Zufall sein kann. Der 2. Sachsenring-Termin verlief genau so gut. Zum Winter hin entschied ich für mich, nur noch auf der Rennstrecke zu fahren. Mein Ziel: Ich möchte ganz nach oben!


Das Jahr 2018 nutzte ich als Aufbaujahr. Ein Jahr, in dem ich andere Strecken kennenlerne, mich selbst verbessere und mich nur auf das Rennstrecken fahren konzentriere: Assen, Oschersleben, Sachsenring, Most, Zandvoort, Groß Dölln. Auch hier stellten sich Erfolge ein: Mehrere 3. und 4. Plätze, immer im oberen Viertel bei den Zeiten. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg."


2019 - Deine erste Meisterschaft?


Dieses Jahr nehme ich an der German Moto Masters Rennserie teil. Eine Rennserie die Einem einiges abverlangt, da das Niveau sehr hoch ist aber genau das wollte ich - ich wollte etwas, was mich selber fordert und mich besser macht! Neben der Meisterschaft nehme ich noch an einzelnen Trainings teil um mich selber zu verbessern. 


Du hattest einen holprigen Start in die Meisterschaft?


Aktuell sind schon 4 Läufe der GMM vergangen und meine Saison startete nicht besonders gut. 


Die erste beiden Läufe in Brünn musste ich mit einer komplett serienmäßigen und fremden BMW S1000RR fahren, da mein eigentliches Motorrad, eine Aprilia RSV4, noch in der Werkstatt war. Nichts desto trotz waren die Ergebnisse für die nicht optimalen Umstände ganz okay und so konnte ich im ersten Rennen auf den 18. Platz von 32 Startern fahren und in der separaten Rookiewertung stand ich auf dem 5. Platz. Im zweiten Rennen lief es schon ein wenig besser und mit einer persönlichen Bestzeit von 2.16min konnte ich auf den 14. Platz vorfahren. Mein persönliches Highlight war der 4. Platz in der Rookiewertung, auf den ich sehr stolz war!


Wie kamst du zu Schollys? 


3 Wochen später stand das erste freie Training in Oschersleben an. Die RSV4 war endlich wieder fertig aber die Freude hielt nicht lange. Getriebe- und Elektronikprobleme machten mir einen Strich durch die Rechnung. 


Die Entscheidung stand fest: Ein neues Motorrad muss her! Und so kam ich zu Schollys nach Kirchlinteln…


Ich fuhr am 14. Mai zu Schollys und sprach mit Michael Dietrich. Wir unterhielten uns gut und kurz darauf fuhr ich die Yamaha R1 Probe. Michael war von meinem Rennsport begeistert und nach meiner Kaufentscheidung brachte er mir, zusammen mit seinem Sohn Kevin (Werkstattleiter bei Schollys), die R1 persönlich vorbei. Neben der Freude über das neue Motorrad erzählte mir Michael auch, dass mich Schollys gerne in meinem Vorhaben rund um meinem Rennsport gerne unterstützen möchte - wow, ich war sprachlos!!


Ein neuer Abschnitt beginnt....


German Moto Masters Lauf 3 & 4 in Most. Erster Termin mit meiner neuen Yamaha YZF-R1

Am 24. bis 26. Mai ging es für mich nach Most zum 3. und 4. Lauf der German Moto Masters Rennserie. Mit im Gepäck meine neue Yamaha R1. Nach der Anlieferung durch Schollys Motorrad GmbH ging es für mich am selben Abend sofort an den Rennumbau. Originalverkleidung und überflüssige Elektronik ab und Rennverkleidung ran. Erst einmal ausreichend für den ersten Renntermin.


Die Anfahrt lief problemlos und wir erreichten das Autodrom Most bei strahlendem Sonnenschein. Ein toller Platz und tolle Nachbarn waren gute Voraussetzungen für ein schönes Wochenende!


Dieses Mal ging die Veranstaltung über 3 Tage und somit konnte ich den ersten Tag, Freitag, für ein reines 'Gewöhnen und Testen' nutzen. Das Wetter war klasse und ich gewöhnte mich schnell an die R1 und war einfach nur begeistert. Eine brachiale Leistung, gepaart mit einem wunderbarem Handling! So konnte ich in den letzten Turns am Freitag auch schon eine 1:45er Zeit fahren. Der nächste Morgen startete wieder im Sonnenschein und ich konnte sofort an die Zeit vom Vortag anschließen. Leider konnte ich sie nicht verbessern und ich qualifizierte mich somit mit dem 17. Startplatz (von 32 Startern) für das Rennen am Nachmittag.


Das 1. Rennen stand kurz bevor und das Wetter war wechselhaft. Ich wusste nicht, ob die Strecke durch die Rennen vor mit trocken gefahren wird oder ob es wieder regnen wird. Kurz vor dem Start fing es dann stark zu regnen an. Also Regenreifen raufziehen und ab gings. Ich freute mich irgendwie auf das Regenrennen, denn bei Nässe fahren liegt mir einfach. Direkt nach dem Start konnte ich von dem 17. Platz auf den 4. Platz vorfahren und nach einer Runde überholte ich den Fahrer vor mir. Ich fühlte mich im Regen einfach wohl und drehte Runde für Runde. Am Ende fuhr ich als 3. der Gesamtwertung ins Ziel und war sogar 1. der Rookiewertung!!! Einfach toll und ich freute mich riesig. Meine Bestzeit im Regen lag in dem Regen bei einer 1:59.


Der letzte Tag, Sonntag, startete wieder freundlich und der Wetterbericht versprach für den ganzen Tag gutes Wetter und Temperaturen von über 20 Grad. Also diesmal ein Trockenrennen. In den Turns vor dem Rennen konnte ich meine 45er Zeit noch auf eine 44er Zeit verbessern und somit ging ich mit einem guten Gefühl in das Rennen.


Nach dem Start konnte ich von Platz 17 auf 9 vorfahren. Doch im Laufe des Rennens wurde ich von 3 Fahrern überholt. Diese bremsten mich dann leider aus und aufgrund 4 gelber Sektoren, in denen Überholverbot herrschte, konnte ich sie auch nicht mehr überholen. Am Ende fuhr ich als 12 der Gesamtwertung ins Ziel, in der Rookiewertung war es aber der 3. Platz. Meine Zeit konnte ich auf eine 1:43.5 verbessern und war damit wirklich zufrieden.


Es war ein rundum gelungenes Wochenende an dem ich viel Spaß hatte und eine super Leistung zeigen konnte!


Die beiden Rennen könnt ihr unter folgenden Links noch einmal anschauen.



  1. Rennen (Regen): https://youtu.be/m15OH3dPFT8

  2. Rennen: https://youtu.be/MCfU95jmOik

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Freies Training in Oschersleben nach meinem Sturz bei dem 5. Lauf der German Moto Masters

Bei dem 5. Lauf der German Moto Masters in Oschersleben bin ich leider gleich am Anfang des Rennens gestürzt. Das alles ist ist ziemlich unglücklich gelaufen. Zuvor bin ich mit einer 1:32er Zeit gut dabei gewesen und die Erwartungen waren hoch. Doch leider klappte mir das Vorderrad am Ende der Start/Ziel Geraden weg und so musste ich mir das Rennen vom Kiesbett aus anschauen… 
Naja, gut das ich nun eine Motorradwerkstatt als Partner habe! Ich brauchte die R1 also zu Schollys nach Kirchlinteln und 1,5 Wochen später hatte ich sie fertig und „ready to race“ vor mir. Trotz kurzer Zeit lief alles reibungslos ab - ein riesen DANKESCHÖN für den klasse Service!! 

Von Schollys aus ging es wieder in die Motorsportarena Oschersleben. Diesmal stand keine Cupveranstaltung an, sondern nur ein normales Training. Vielleicht ganz passend nach meinem Sturz vor 1,5 Wochen. 
Ich startete das Trainingswochenende gut und die 1:33er Zeiten kamen fast von selbst. Ich hatte keine Angst und das Vertrauen zum Bike bestand wieder. Natürlich gab es an diesem Wochenende auch wieder ein Rennen. Ich startete das Rennen vom 8 Platz und mein Start lief wieder wunderbar. So fuhr ich gleich auf den 3. Platz vor und konnte diesen sogar kurz halten. Doch dann kam mir ein anderen Pilot immer näher und so musste ich den 3. Platz leider abgeben. Nun stand ich also auf dem 4. Platz und ich wollte diesen auch unbedingt behalten. Aber bloß nicht wieder stürzen, das war mein größtes Ziel. Ein weiterer Pilot kam mir immer näher und so kämpfen wir über 10min, bis zum Ende des Rennens, um den 4. Platz. Am Ende war ich jedoch der stärkere Fahrer und konnte mir den 4. Platz sichern! Ich war wirklich stolz und zufrieden - ein gelungenes Wochenende :-) 
Bestzeit: 1:33.2xxmin


— 

Team Ractimm sichert sich den 4. Platz bei einem freien Rennen in der 1000er Klasse in Oschersleben.

Team Scholly´s sagt "Herzlichen Glückwunsch".
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German Moto Masters Lauf 6 & 7 am Slovakiaring


Dieses Mal ging es wieder zu einem Meisterschaftslauf. Der Slovakiaring stand auf dem Plan. Die Fahrt war lange aber wir kamen gut an. Die ganze Strecke und das Fahrerlager machten einen super Eindruck. Meine eigenen Erwartungen waren hoch, denn ich wollte unbedingt wieder Punkte für die Meisterschaft sammeln. Der erste Tag lief gut. Die Temperaturen lagen bei weit über 30 Grad und dementsprechend war das ganze Thema um die Reifen auch sehr schwer. Welcher Reifen, welcher Luftdruck, wie teile ich den Reifen richtig ein usw.. Das Streckenlayout war an sich wirklich interessant und gut, die extremen Bodenwellen in den Kurven waren jedoch alles andere als gut. Es war die absolute Hölle! Bei jeder Kurve hatte ich, und auch alle anderen Fahrer, ein dauerhaftes stempeln über das Vorderrad. Das Vertrauen und das Gefühl fehlte also total!!


Am ersten Tag konnte ich mich dann jedoch von einer 2:26 auf eine 2:18 verbessern und war damit zufrieden.


Der zweite Tag startete wirklich gut. Im ersten Turn konnte ich die 2:18 sofort bestätigen und gleich danach machte ich einen riesen Sprung auf eine 2:14,5. Diese Zeit war wirklich super, denn ich stand mit dieser Zeit sofort auf Augenhöhe der Fahrer, die schon jahrelange Erfahrungen haben und die Strecke kennen.


An den zweiten Tag fand auch das erste Rennen statt. Mit meiner 2:14er Zeit stand ich in dem sehr engen Fahrerfeld auf der 12. Startposition und ich hoffte auf ein gutes Rennen. Der Start verlief super und nach kurzer Zeit stand ich auf der 7. Position. Ich fühlte mich auf dem Motorrad wohl, doch die Temperaturen erschwerten das Fahren. Die Bodenwellen in den Kurven und das schmieren der Reifen machten mir dann auch einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor der Start/ Ziel Geraden fing mein Reifen beim anbremsen an zu rutschen. Ich löste die Bremse leicht um nicht über das Vorderrad zu stürzen. Trotz gelöster Bremse rutschte ich weiter und dank einer Bodenwelle klappte dann mein Vorderrad weg. Wieder ein Sturz - ich war stinksauer…


Nach dem Rennen wollte ich alles zusammen packen und fahren. Das zweite Rennen am nächsten Tag war mir egal. Doch es kamen einige Freunde zu mir, inklusive meiner Freundin, und sprachen gut auf mich ein. Zusammen bauten wir innerhalb von 7 Stunden das Motorrad wieder auf und so konnte ich am nächsten Tag, beim zweiten Rennen, teilnehmen.


Das zweite Rennen lief solide ab. Ich fuhr ziemlich locker, da ich mittlerweile viel Respekt vor den Bodenwellen hatte und keinen weiteren Sturz riskieren wollte. Ich fuhr in dem Rennen eine konstante 2:16er Zeit und fuhr am Ende auf dem 14. Platz ins Ziel. Keine Meisterleistung und sicherlich nicht so gut wie am Vortag aber dafür habe ich 2 Punkte für die Wertung mitgenommen.


Rückblickend kann ich jedoch sagen, dass die Bodenwellen am Sturz Schuld waren. Etwa 50% des Fahrerlagers sind wegen diesen gestürzt… Nicht schön und ich denke auch, dass es für mich das erste und letzte Mal Slovakiaring war.


Mit einer 2:14,5 kann ich aber wirklich zufrieden sein!

4h Endurance Rennen am 11. August in Oschersleben


An diesem Wochenende ging es wieder in die Motorsportarena Oschersleben. Diesmal stand aber kein normales Rennen und auch kein Cup-Lauf an, sondern das 4h Endurance Rennen.


Ich bin im letzten Jahr schonmal ein Langstreckenrennen gefahren und fand’s einfach klasse. Ich wollte es also gerne wiederholen und konnte dafür meinen Cup Kollegen Eric Dieck motivieren. Zusammen haben wir uns ein hohes Ziel gesetzt: Top10, das wär’s!


Doch schon am ersten Tag fanden wir beide nicht in unsere gewohnte Form und waren durchschnittlich etwa 2-3 Sekunden langsamer als sonst. Wir konnten in den Trainings kaum eine freie Runde finden und ich konnte uns mit meiner Bestzeit den 22. Startplatz (von 45 Fahrern) sichern. Keine Glanzleistung, aber immerhin das Mittelfeld. Und wir waren uns einig: die Konstanz zählt und nicht nur eine schnelle Runde.


Der Start verlief gar nicht gut, denn Eric’s Maschine ging während des Le Mans Starts nicht an. Erst nach einiger Zeit konnte er seine R6 starten und so standen wir nach Runde 1 auf Platz 34. Ein kleiner Rückschlag, doch Eric „hielt“ sich an unseren Plan und konnte konstant 1:36er-37er Zeiten fahren.


Nach etwa 50 Minuten stand der Fahrerwechsel an und ich war an der Reihe. Der Transpondertausch klappte super (danke an meinen Papa und meiner Freundin, die uns in der Boxengasse so geholfen haben) und ich ging raus auf die Strecke. Ich konnte ebenfalls 36er Zeiten fahren und war am Ende knapp 70 Minuten (inkl. 2 Safetycar-Phasen) auf der Strecke. Wir wechselten weiterhin im etwa 50-60min Takt und durch unsere Konstanz kletterten wir Platz für Platz nach oben.


Kurz vor dem Ende war dann die Top 10 erreicht und wir freuten uns sehr. Wir holten noch einmal alles raus und so konnten wir nach 4 Fahrstunden, 138 Runden und unzähligen Litern Sprit den 7. Platz in der Gesamtwertung sichern!!


Ein wirklich gelungenes Wochenende mit einer klasse Teamleistung :-)

German Moto Masters Lauf 8 & 9


Vom 23. - 25. August ging es für mich wieder in das tschechische Autodrom in Most. An diesem Wochenende standen 2 Wertungsläufe an, die ich natürlich bestmöglich abschließen wollte. Ab dem ersten Tag hatte ich ein Ziel vor Augen: Punkte mitnehmen und dabei konstant fahren!
Das ersten Turns liefen gut und ich konnte konstant eine 1:44er Zeit fahren. In den ersten Qualifyings konnte ich die Zeit jedoch nicht verbessern und so musste ich mich in dem sehr sehr starken Fahrerfeld ein bisschen weiter hinten einreihen. So stand dann auch die Startaufstellung für das erste Rennen fest: Startplatz 19 von 37 Fahrern. Selber war ich damit natürlich nicht zufrieden aber ich ärgerte mich nicht weiter und fokussierte mich komplett auf das Rennen.
Mein Start lief wieder wunderbar und so konnte ich gleich 4 Plätze gut machen. Leider hielt mich dann eine BMW HP4 Race auf, an der ich einfach nicht vorbei kam. Meine Pace war besser, doch einige gelbe Sektoren erschwerten das überholen. Ich entschied mich dann dafür, dass ich nichts riskieren möchte und so fuhr ich das Rennen hinter der BMW zu Ende und konnte mit dem 15. Platz in der Gesamtwertung ein gutes und solides Ergebnis erzielen. In der Rookiewertung belegte ich den 4. Platz!

Das 2. Rennen des Wochenendes stand am letzten Veranstaltungstag an. Durch meine 1:43er Zeit im ersten Rennen konnte ich im zweiten Rennen von einem besseren Platz starten.
Von dem 17. Startplatz ging es los und nach der Start/ Ziel Geraden stand ich schon auf dem 11. Platz. Ich „profitierte" dann durch einen Unfall, durch welchen ich auf dem 10. Platz stand. Hinter mir hatte ich einen großen Abstand und so konnte ich den 10. Platz bis zum Rennende halten.
10. Platz in der Gesamtwertung und der 4. Platz in der Rookiewertung - ich war überglücklich!!

Links zu den Rennen:
Rennen 1: https://www.youtube.com/watch?v=0BdDlcN1zso&t=33s
Rennen 2: https://www.youtube.com/watch?v=85ByvOsK2ws&t=29s

Finallauf der German Moto Masters in Oschersleben


Das Wochenende startete mit einem verregneten Trainingsfreitag. Viele Fahrer blieben in der Box, doch ich freute mich. Regen - das ist genau mein Ding! Ich spulte viele Runden ab und war konstant der 9. Schnellste Regenfahrer von allen Fahrern der Veranstaltung.  Eine 1.53.0min im Regen war für mein lockeres Fahren im Regen völlig in Ordnung!


Im letzten Turn am Freitag war es dann halbtrocken. Wir zogen Slicks drauf, doch das fahren gestaltete sich schwer. Überall nasse Flecken und über die ganze Strecke war Bindemittel verteilt. An eine Bestzeit war dort nicht zu denken, auch wenn schon Qualifying war… Ich beendet den Tag ohne Sturz und konzentrierte mich voll und ganz auf den nächsten Tag.


Den ersten Turn am Samstag lies ich ausfallen. Eine leicht feuchte Strecke, die für Regenreifen jedoch zu wenig nass war… Mist, denn im nächsten Turn war wieder ein Qualifying für das Rennen am Nachmittag. Ich verzettelte mich für das erste Qualifying mit den Reifen und konnte deshalb nur eine 1:38 fahren. Ich kam nach dem Turn zurück und entschied mich für fast neue Reifen für das nächste und letzte Qualifying. Die erste fliegende Runde war gleich deutlich besser, doch dann wurde die rote Flagge gezeigt. Ein schwerer Unfall - das wars mit einer guten Zeit für das Rennen… Im Rennen musste ich somit von dem 18. Platz starten. Der Start lief jedoch wieder super und so machte ich gleich am Anfang 7 Plätze gut. Ich musste dann jedoch 3 Plätze abgeben… Während des Rennens kämpfte ich jedoch hart und so kam der 13. Platzierte immer näher. In der letzten Runde war ich nur noch wenig Meter hinter ihm. Ich wollte unbedingt den 13. Platz, doch übertreiben wollte ich es auch nicht. Ein Sturz war für mich keine Option! Ich fuhr weiter sauber und riskierte nichts. Am Ende fuhr ich hinter dem 13. mit nur wenigen Metern Abstand ins Ziel. Schade um den 13. Platz aber in Ordnung. Ich bin ein solides letztes Rennen gefahren, in dem ich mein Potential gezeigt habe. Nächstes Jahr soll es definitiv öfter in die top 10 gehen!!

Meine Saison 2019 - ein durchwachsenes erstes Jahr


Zusammenfassung und Bilanz:


- mein erstes richtiges Rennjahr


- mit 3 verschiedenen Motorrädern gestartet


- 2 Stürze mit 0 Punkten


- 4. Platz Funrennen


- 7. Platz 4h Endurance-Rennen


- 3. Platz Regenrennen German Moto Masters


- 10. Platz German Moto Masters Rennen


14. Platz (von über 40 Fahrern) Gesamtwertung in der sehr starken 1000ccm Klasse der German Moto Masters 3. Platz in der separaten „Rookie of the year“ Wertung.


Die Saison 2019 war meine erste richtige und volle Rennsaison. Ich habe mich am Ende des Jahres 2018 dazu entschlossen, dass ich bei dem ehemaligen Hafeneger Cup, der German Moto Masters, mitfahren möchte.


Die Saison startete jedoch nicht so wie geplant. Für den Saisonstart musste ich mir eine BMW S1000RR leihen, da sich die Werkstatt, die meine Aprilia RSV4 repariert hat, nicht an den abgesprochenen Termin gehalten hat. Nach dem Saisonstart bin ich wieder die RSV4 gefahren. Doch nach nur 2 Terminen gab es wieder Probleme. Es musste was Neues her… Und so kam ich zu Schollys nach Kirchlinteln!


Wir entschieden uns für eine 2018er Yamaha R1. Ein tolles Motorrad, doch etwas ganz anderes als die RSV4 und die BMW. Für den ersten Termin baute ich nur eine Rennverkleidung an, mehr Zeit blieb nicht. In meinem ersten Rennen mit der R1 konnte ich im Regen gleich den 3. Platz machen. Ein vielversprechender Start Doch schon 2 Termine nach dem guten Start hatte ich meinen ersten Unfall in der Saison. Und das mit der fast neuen R1. Null Punkte für das Rennen und ein kaputtes Motorrad. Es stellte sich heraus, dass es ein blöder Verbremser war, bei dem mehrere Faktoren aufeinander trafen. Blöd gelaufen, aber daraus lernt man. Das Team um Schollys baute mir die R1 in 1,5 Wochen wieder auf, einfach mega!


Die Termine nach dem Sturz liefen immer besser. Ich gewöhnte mich mehr und mehr an das Motorrad und ich war wirklich zufrieden. Dann ging es nach einem Trainingswochenende auch schon zur nächsten German Moto Masters Veranstaltung in die Slowakei. Innerhalb kürzester Zeit fuhr ich auf der Strecke eine absolute top Zeit! Doch die Bodenwellen, die dort wohl erst seit diesem Jahr sind, machten es mir nicht leicht. In jeder Kurve „stempelte“ das Vorderrad durch x-viele Bodenwellen. Und genau das wurde mir dann im ersten Rennen zum Verhängnis. In einer Kurve hebelte mir eine Bodenwelle das Vorderrad aus - wieder ein Sturz… Ach man, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, ich war am Boden zerstört. Nichts desto trotz bauten wir die R1 in über 7h wieder zusammen, damit ich das zweite Rennen am Folgetag mitfahren konnte.


Nach der Slowakei ging es für mich zu meinem ersten 4h Endurance Rennen. Das Rennen konnte wir als 2er Team erfolgreich auf dem 7. Platz abschließen.


Danach lief es für mich immer und immer besser. Ich probierte mehr mit den Reifen aus und fand mich immer besser zurecht. Die restlichen Rennen konnte ich immer knapp über den top 10 abschließen und war damit wirklich zufrieden!


Am Ende der Saison konnte in der Gesamtwertung der German Moto Masters 1000ccm Klasse den 14. Gesamtrang belegen. Und ich konnte, darauf bin ich besonders stolz, in der separaten „Rookie of the year“ Wertung den 3. Platz einfahren!!


Ich denke ich kann mit dem Ergebnis, hinsichtlich der oben beschriebenen Dinge, wirklich zufrieden sein!


Auch wenn es in meinem ersten Jahr einige Höhen und Tiefen gab, so fand ich es wirklich klasse!


Danke an alle die mich auf meinem Weg unterstützen und hinter mir stehen!!


Nächstes Jahr gehts in die top 10!! :-)

Wir gratulieren Tim Böhme und seinem gesamten Team von Ractimm Motorsport zu einer gelungenen Saison 2019. Trotz einiger Höhen und Tiefen habt ihr das als Team super gemeistert! Ihr könnt stolz auf euch sein!

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.
Team Scholly´s

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